25.11 Schallfühler & Polanski

Imag0043SCHALLFÜHLER (Soloprojekt von Dear Diary Gitarrist Flo) :
Wenn man in einen Synthesizer ein Schallloch reinbauen und sechs Saiten darauf spannen könnte, wäre dieses Instrument perfekt für den 22 jährigen aus Giessen. Die Musik, die Florian Hüller (alias „Schallfühler“) betreibt, stellt eine Mixtur aus melodischen, schön arrangierten Gitarrenkompositionen ala alten Dashboard Confessional, Bright Eyes Zeiten und wildem chaotischem Elektrobeat Gefrickel aus dem Laptop dar. Ein zentraler Aspekt sind auch seine persönlichen deutschen vorgetragenen Texte. Vergleichbare Künstler wären The go find, Owen und Pedro the lion.

Polanski3POLANSKI: Polanski steht für bittersüßen Gitarrenpop. So bitter wie wenn der Nachbar an einem Samstag morgen mit der Heckenschere arbeitet, und so süß wie der letzte Schultag vor den Sommerferien. So bitter wie wenn man dringend auf Toilette muss, deren Benutzung Geld kostet, und so süß wie die Bonbons, die man verbotenerweise kurz vor dem Mittagessen isst. Der Weg ist das Ziel, und die Mittel sind die Stimme, die Gitarre und die Tasten. Melancholie olé, ein gutes, altbewährtes Prinzip. Nennt es traurig schön oder schön traurig, oder verkauft es unter dem Titel “Pop für das Jahr 3000″. Ruhige Songs mit Klangflächen. Zum darauf liegen. Ein bisschen Weltschmerz, aber auch ein bisschen nachhausekommen. Polanski hört viel Death Cab for Cutie, Elliott Smith, Radiohead und Tiger Lou.

AK: 3 € Einlass 20 Uhr

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