03.06. Audrey & Southerly

Über insgesamt 11 Stücke erstreckt sich das neue Album. Mit “The fierce and the longing” beschreiten AUDREY neue Pfade, ohne ihrem Markenzeichen abzuschwören. Da sind immer noch jene Momente musikalischer Glückseligkeit, die uns begleitet haben über die letzten Jahre, jedoch erklimmen die 4 jungen Frauen hier eine neue Ebene. So erschließt sich das Album in seiner Vollständigkeit auch nicht gleich beim ersten Hören, sondern wächst mit jedem Mal. Schwerer, zugleich verspielter mit dem Mut für schrullige Details empfiehlt sich die Band als kompakte Einheit, der das unermüdliche Touren gut getan hat. Eine Tatsache, die sich auch auf den Aufnahmeprozess positiv niederschlug. Ganze 2 Wochen dauerten die Aufnahmen mit Produzent/Engineer Mathias Oldén im Mission Hall Studio, eine Woche später war das Album auch schon fertig. Weitaus müheloser als noch die Sessions zum Vorgänger Visible Forms, entpuppte sich die Fertigstellung von The fierce and the longing als Selbstläufer. Den Einstieg bereitet “Big Ships” und setzt auch gleich die Stimmung für das was im Verlauf folgt. Eindringlich und grüblerisch entwickelt sich das Stück über 4 Minuten, macht Platz für Victoria Skoglunds Gesang, welcher sich immer wieder um eine Zeile dreht. “I’m going for the new”. Und das tun sie. Wie gewohnt wechseln sich auch auf diesem Album die Bandmitglieder am Mikrofon ab. So erhebt Emelie Molin “Bleak” zu neuen Höhen, leiht Rebecka Kristiansson “Next left” ihre gefühlvolle Stimme und macht Victoria “Black Hearts” zu einem wahren Ausnahmesong. Im Kern eine demokratische Band sind alle Mitglieder an den Songs beteiligt. Eine Arbeitsweise die langwierig sein kann, aber eben auch lohnend. AUDREY legen ein Selbstvertrauen und eine Klarheit an den Tag, wie man es selten erlebt. Schön, wenn daraus etwas derart Anmutiges und Reifes entsteht wie “The fierce and the longing”.
weitersurfen:
-Webseite von Audrey
-Myspaceseite mit Hörbeispielen

Im Vorprogramm wird die ”one man musical army“ Krist Krueger alias SOUTHERLY zu bestaunen sein. Mit starker Vorliebe für dekadent orchestrierte Popsongs und große Gesten. Ein echter Pop-Auteur aus Portland, Oregon, der nicht genau weiß, ob er ein Singer/Songwriter ist. Wird im Amiland schon mit Elliott Smith und Brendan Benson verglichen.
weitersurfen:
-Webseite Southerly
-Myspaceseite mit Hörbeispielen
Einlass: 20 Uhr, AK: 8,- VVK 6,- an der Cafetheke

Am 2. Juni 2008 um 21:22 Uhr
Fahre morgen sehr wahrscheinlich von STGT. nach KA zum Konzert. Hab noch platz im auto und würde mich über mitfahrerInnen freuen .
Geht um ca. 19.00 – 19.30 los ab s-degerloch.
gruss
frank