03.12. Horse Feathers

Horse Feathers aus Portland, Oregon
Traurige junge Männer mit Gitarren, auch Justin Ringle scheint einer dieser verzweifelten, ewig mit dem Leben hadernden Gestalten zu sein, die uns in ihrer Musik in einsamen Stunden mitnehmen in ihre Welt von Tod und Vergänglichkeit. Begleitet wird er hier in erster Linie von Multiinstrumentalist Peter Broderick, der Ringles traurigen Gesang plus Gitarre bzw. Banjo mit all jenem unterstützt, was so eine traditionelle Folkinstrumentierung eben hergibt. Besonders hervorstechen tun dabei die wunderschönen Streicherarrangements, die fast allen Liedern hier zu eigen sind. Horse Feathers wirken verspielter als beispielsweise die Palace- und frühen Bonnie „Prince“ Billie-Platten, andererseits aber auch zerbrechlicher, um nicht zu sagen spröder als Oldhams neuestes Werk “Lie Down In The Light”. Abgehangene Americana-Weite mischt sich mit jugendlicher Introspektion. Grandios toller Folkpop, der nach einer spannenderen Variante von Iron & Wine klingt. Viel Zucker, guter Gesang, tolle Streicher, spannendes Songwriting und allerlei Ecken und Kanten. Das Album “House With No Home” ist vergangenen Herbst via Kill Rock Stars / Cargo erschienen.
“Ultimately, that unworldliness may be Horse Feathers’ greatest charm. Theirs is a life in the wilderness, not merely a sojourn.” – Stephen M Deusner. Pitchfork Media 29.09.2008
zum weitersurfen:
www.myspace.com/horsefeathersmusic
killrockstars
Einlass: 20.00 Uhr AK: 8,- €
