25.11. Clara Luzia



Clara_Luzia

Während man hierzulande nach wie vor gerne die Schubladen öffnet und CLARA LUZIA mit dem Ablegen im „Indie“-Fach einer konkreten Zielgruppe zugehörig abstempelt, anerkennt man anderswo ihre Fähigkeit, Emotionen und Themen zu transportieren wie nur wenige andere: „Clara Luzia“, urteilte letztens die spex, „singt von bösen Menschen und verflossenen Liebhaberinnen, von Trennung und Verlust – mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.“ Was sie schreibt, sind „tolle Folksongs, wundervoll arrangiert und getextet, betörend schön gesungen.“ – meint Intro.

THE GROUND BELOW
Nunmehr setzt sie den Weg fort, auf den sie „Railroad Tracks“ (2006) geführt haben und die später in „The Long Memory“ (2007) einen ersten Höhepunkt erfahren haben (wofür sie gar mit einem „amadeus“ ausgezeichnet wurde). „The Ground Below“ geht vorbei an den gewohnten Wiegeliedern, die stark von der Stimme geprägt sind. Die Instrumente haben sich weiterentwickelt, sind stärker und lauter geworden. Cello, Posaune und elektrische Gitarren gesellen sich in die erste Reihe. In dieser musikalischen Verbundenheit klingt Claras sanfte Melancholie vertrauter und lebendiger als je zuvor, mit etwas mehr Leichtigkeit in den Songs durch eine spürbarere Pop-Ausrichtung.

Gerade das mag „The Ground Below“ auch ein kleines bisschen zum Wolf im Schafspelz machen – und: es „kriegt“ einen, auf der Platte und erst Recht auf der Bühne. Dort fühlt sich Clara Humpel sichtlich wohl – sei es als Solokünstlerin mit Gitarre oder mit starker Band samt Cello, Klavier und treibendem Schlagzeug im Rücken. All das hat einen Ruf erzeugt, der sie weit über die Landesgrenzen hinaus bis hin zum europäischen Vorzeige-Showcasefestival „Eurosonic“ getragen hat.

zum weitersurfen:
www.claraluzia.com
www.myspace.com/claraluzia

Einlass: 20.00 Uhr AK: 8 €

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